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| 4000 Stück sind schon geschafft! |
Die Michelfelder Werkstätten sind eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen (abgekürzt: WfbM) nach § 142 SGB IX. Dies
bedeutet unter anderem, dass die Auftraggeber bis zu 50% unseres Rechnungsbetrages (abzgl. Materialkosten) auf die zu zahlende
Ausgleichsabgabe nach dem Schwerbehindertengesetz anrechnen können. Vorrangige Aufgabe der WfbM ist die berufliche und soziale Integration von Menschen mit Behinderung. Geistig- oder mehrfachbehinderte
Menschen, sowie Personen mit chronischen psychischen Erkrankungen finden hier einen Arbeitsplatz. Insgesamt stehen 60 Plätze zur Verfügung. Diese sind auf die fünf Arbeitsgruppen Wäscherei, Metallverarbeitung, Montage I,
Montage II und Verpackung verteilt. Der Beschäftigung in einer dieser Arbeitsgruppen gehen in der Regel ein oder maximal zwei
Jahre spezifische Förderung im Berufsbildungsbereich voraus. Einige Beschäftigte der WfbM gehen ihrer Arbeit in anderen Bereichen von Regens Wagner Michelfeld nach, nämlich in der Hauswirtschaft, Damenschneiderei, Landwirtschaft oder im Garten. Der Tätigkeitsbereich in den Arbeitsgruppen umfasst einfache Sortier- und Steckarbeiten, Montage- und Verpackungsarbeiten
von unterschiedlicher Komplexität, aber auch Metallarbeiten wie Bohren, Senken und Gewinden. In der Wäscherei werden mit modernen Maschinen bis zu 170 Tonnen Wäsche pro Jahr gewaschen, gemangelt und gebügelt. Dafür
stehen Waschmaschinen mit einem Fassungsvermögen von 6 bis 44 kg Trockenwäsche zur Verfügung, sowie Trockner, Finisher, Hosentopper,
eine Zweirollenmangel mit Faltanlage, eine Karussellpresse und Bügelplätze. Alle Beschäftigten erhalten für ihre Arbeit einen monatlichen Lohn, der sich aus einem für alle gleichen Grundlohn und einem
leistungsabhängigen Steigerungsbetrag zusammensetzt.
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