|
 |
| Höchste Konzentration |
Menschen, die aufgrund geistiger, körperlicher, psychischer Behinderung oder starker Verhaltensauffälligkeiten nicht bzw.
noch nicht in der Lage sind, eine Werkstatt für behinderte Menschen zu besuchen, werden in der Förderstätte aufgenommen. Ziel der Förderstätte ist es, dem Menschen mit Behinderung die Integration und die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft
sowie die Ausübung einer angemessenen Tätigkeit zu ermöglichen. In der Förderstätte wird somit die soziale bzw. berufliche
Eingliederung angestrebt und auch dem Menschen mit schwerer Behinderung das Recht auf Arbeit und Beschäftigung zugestanden.
Der Integrationsgedanke sowie die Identitätsbildung des begleiteten Menschen spielen hierbei eine tragende Rolle. Inhaltlich erstrecken sich Förderung und Beschäftigung auf den elementaren Bereich (z.B. Förderung der Wahrnehmung, der Sprache,
des Denkens, der Motorik), den lebenspraktischen Bereich (z.B. durch Beteiligung an hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, Verselbständigung
in den Aktivitäten des täglichen Lebens wie Körperpflege, An- und Ausziehen, Essen, räumliche und zeitliche Orientierung),
den sozialen Bereich (z.B. Erlernen und Einüben sozialen Verhaltens, Erlernen von Verständigungstechniken, Abbau von Verhaltensauffälligkeiten,
Teilnahme am religiösen Leben), den Arbeits- und Beschäftigungsbereich (z.B. durch die Anbahnung von WfbM-Tätigkeiten), den
musisch-kreativen Bereich (z.B. Musik und Rhythmik, Gestalten mit verschiedenen Materialien, Ausflüge, Feste, Feiern).
Ansprechpartner Herr Bernhard Kallmeier Tel.: 09643 300-200 bernhard.kallmeier@regens-wagner.de
|
|