Regens Wagner Michelfeld heute - modern und traditionsbewusst
Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung

Regens Wagner heißt: Für Menschen mit Behinderung da sein!

Regens Wagner Michelfeld ist eine kirchliche Stiftung des Öffentlichen Rechts unter dem Dachverband der Caritas.

Regens Wagner Michelfeld teilt sich auf in eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen auf der Grundlage des SGB IX, die über 180 Heimplätze verfügt, sowie ein Pflegeheim auf der Grundlage des SGB XI, in dem 30 Plätze vorhanden sind.

Bei uns leben Menschen mit verschiedenen Behinderungen. Dies können körperliche oder geistige Behinderungen sein, Sinnesbehinderungen, chronische psychische Erkrankungen oder Mehrfachbehinderungen. Aufgenommen werden können nur Erwachsene, d.h. die Schulzeit muss vorher abgeschlossen sein.

Betreut werden die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner von ca. 280 Mitarbeitern in Voll- und Teilzeit. Diese decken in mehreren Schichten den Gruppendienst in den Wohn-, Wohnpflege- und Pflegegruppen ab oder sind zuständig für die Betreuung im zweiten Lebensbereich, d.h. in der WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen), der Förderstätte, der Tagesstätte für Senioren oder bei verschiedenen Beschäftigungsangeboten.
Weiteres Personal ist eingesetzt in den Bereichen OBA (Offene Behindertenarbeit), Hauswirtschaft (Großküche, Hausreinigung, Pforte), Landwirtschaft, Garten, Technischer Dienst, Verwaltung, im Nachtdienst, in der Maßschneiderei und in der Paramentennäherei und -stickerei.

Die Vielseitigkeit der Aufgabenbereiche spiegelt sich auch in der Vielzahl der vertretenen Berufsgruppen im Haus wieder. Bei Regens Wagner Michelfeld arbeiten beispielsweise Krankenpfleger und -schwestern, Altenpflegerinnen, Heilenziehungspflegerinnen, Erzieherinnen, Ergotherapeuten, aber auch Mitarbeiter, die eine Ausbildung als Elektriker, Maurer, Maler, Verwaltungsangestellte, Dipl.-Agraringenieur, Damenschneiderin, Gärtner, Dipl.-Sozialpädagoge, Dipl.-Pädagoge oder Dipl.-Psychologe haben.

Das äußere Erscheinungsbild unserer Einrichtung hat sich in den letzten fünf Jahren deutlich verändert. So entstanden ein neues Wohnpflegeheim, eine neue WfbM und eine neue Förderstätte. All diesen Baumaßnahmen gingen lange Planungs- und Verhandlungsphasen voraus. So sind an der Finanzierung jedes einzelnen Gebäudes jeweils mehrere, je nach Nutzungszweck unterschiedliche Kostenträger beteiligt. Im Einzelnen können dies der Freistaat Bayern (Bayr. Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit), die Bezirke (vor allem der Bezirk Oberpfalz) oder die Bundesanstalt für Arbeit sein. Hinzu kommen Eigenmittel und Zuschüsse von der Aktion Mensch.

Die neuen Räumlichkeiten ermöglichten es, große Wohngruppen zu teilen und familiärer zu gestalten, benötigte Therapie-, Sanitär- und Lagerräume zu schaffen. Es entstanden zahlreiche Freiräume, die für die Anzahl der Personen, die bei uns zusammenleben und -arbeiten, dringend erforderlich sind.